«ESRA»-Tag in der Schweiz am 28.11.2020 von 09.30 – 16.30 Uhr in der 
Christlichen Gemeinde Hackenberg in Effretikon. 

Themen: «Einheit in der Gemeinde – trotz unterschiedlicher Lehrauffassungen» und «Das Spannungsfeld Christ und Obrigkeit» 

Wilfried Plock, der Leiter der Konferenz für Gemeindegründung in Deutschland, wird zu diesen zwei sehr wichtigen und aktuellen Themen reden. Die Glieder einer Ortsgemeinde haben oft sehr unterschiedliche Lehrverständnisse – manchmal bis in die Leitungsebene hinein. Oft hört man den Satz «Die Lehre trennt, die Liebe eint». Dieser Spruch kommt nicht von ungefähr. Meiner Meinung nach trennen sich Geschwister zu oft und zu schnell wegen dritt oder viert rangiger Lehrauffassungen. Wilfried Plock wird uns zeigen, wie in einer Ortsgemeinde oder einem christlichen Werk trotz theologischer Unterschiede, dennoch die Einheit erhalten werden kann. Er entfaltet das Thema exemplarisch an wieder neu diskutierten Verständnissen des Heilsweges. Er erläutert zuerst das Lehrsystem des Arminianismus und erklärt anschließend die so genannten Fünf Punkte des Calvinismus. Beide Lehrverständnisse werden kritisch hinterfragt. Schließlich kommt der Referent zu dem Ergebnis, dass sich Christen wegen solcher und auch anderer Unterschiede niemals trennen sollten und zeigt auf, wie die Einheit in Christus dennoch bewahrt werden kann. Zum Abschluss des Themas beantwortet W. Plock gerne noch Fragen. Wenn es in «ihrer» Gemeinde schon Spannungen gibt bezüglich unterschiedlicher Lehrauffassungen oder sie erst gar keine möchten, dann wäre es hilfreich, wenn mehrere Glieder der gleichen Gemeinde teilnehmen würden. 

Das zweite Thema «Das Spannungsfeld Christ und Obrigkeit», hat in diesem Jahr durch das Coronavirus unverhofft an Aktualität gewonnen. Dieser Vortrag möchte eine grundsätzliche Hilfestellung geben durch biblische Leitlinien. Schulden wir dem Staat immer Gehorsam und wann gibt es auch Ausnahmen? Was bedeutet es «man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen» (Apg. 5,29) und was sind mögliche Verhaltensweisen von Christen, wenn sich der Staat nicht mehr an die eigenen Gesetze hält? Wir leben in einer Zeit, wo diese Fragestellungen immer wichtiger werden und wir tun gut daran, uns frühzeitig damit auseinander zu setzen. Es ist noch nicht solange her, da hat sich ein Bund von Freikirchen öffentlich für sein Fehlverhalten während der Nazizeit entschuldigt. Auch damals hatten sich die Christen an die Gesetze des Staates gehalten, in der Meinung es wäre richtig. Heute schämen sie sich dafür. Wir tragen die Verantwortung, uns auf dieses Thema einzulassen, damit wir, wenn es nötig sein wird, die richtigen Entscheidungen treffen werden. 

Es erwarten sie zwei interessante und hilfreiche Themen und hoffentlich ermutigende Gemeinschaft mit bibelorientierten Glaubensgeschwister. Wir freuen uns auf sie. Herzlichen Dank allen die diesen Tag im Gebet vorbereiten. 

Bitte merken sie sich diesen Termin in ihrer Agenda vor und weisen sie in ihrer Gemeinde und in ihrem Bekanntenkreis auf diesen Tag hin.  

Für die KfG Schweiz 

Markus Bachofen

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